Arbeit in Gruppen

***Aktuell können keine Seminare angeboten werden. Aber hier ein Ausblick auf das, was es in drei Jahren wieder geben wird.***

Die Seminare und Workshops werden auf Anfrage angeboten. Dauer und Kosten richten sich nach Möglichkeiten und Bedürfnissen der Beteiligten.

Moderationstraining

auf Boden hockendWie kann ich eine Gruppe zwar methodisch leiten, aber nicht inhaltlich beeinflussen? Wie kann ich den Prozess strukturieren, visualisieren und alle zum Zuge kommen lassen? Welche typischen Moderationsmethoden können mir dabei helfen? In diesem praktischen Workshop werden einige Grundlagen vermittelt und anschließend ausprobiert. Mit Hilfe von Feedback können die Teilnehmenden ihre Art zu moderieren reflektieren und verändern.
Zielgruppe: Menschen, die Moderationsgrundlagen kennen lernen möchten

 

Entscheidungen in Gruppen treffen mit Systemischem Konsensieren

Systemisches Konsensieren ist ein neuer Ansatz Gruppenentscheidungen zu treffen, der sich für Konfliktsituationen besonders eignet und ersetzt oder ergänzt übliche Enscheidungsverfahren. Die dahinter stehende Annahme: Die Unzufriedenheit in der Gruppe wird minimiert, indem den Einwänden Raum gegeben wird, statt um Zustimmung zu buhlen. Das Systemische Konsensieren geht davon aus: Je weniger Widerstand eine Entscheidung erzeugt, desto mehr Bedürfnisse berücksichtigt sie, desto höher die Zufriedenheit in der Gruppe. Der Workshop stellt ein konkretes Verfahren vor, um auf Basis dieser Annahmen Gruppenentscheidungen zu treffen.
Zielgruppe: Menschen, die ein neues Gruppen-Entscheidungsverfahren erlernen möchten, insb. für Menschen, die an die Grenzen üblicher Verfahren gestoßen sind, z.B. Entscheidung derjenigen mit dem größten Sitzfleisch, „Veto-Diktatur“, Entscheidung der Dominanten,…

 

Körpersprache – subtile Hierarchien in Gruppen erkennen und abbauen

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Macht und Ohnmacht / „Aussetzer“ am Theater Magdeburg, Regie: Alexandra Will

Wer dominant ist, nimmt häufig viel Räum ein – andere haben dadurch wenig Raum ihre Ideen und Meinungen einzubringen. Meist läuft dies sehr subtil. Basics aus Körpersprache-Theorie und Statusverhalten (Johnstone) verleihen den Teilnehmenden eine Perspektive, Hierarchien auf nonverbaler Ebene zu erkennen. In Rollenspielen wird ausprobiert, wie das eigene Verhalten geändert werden kann, so dass eigene oder die Machtpositionen von anderen reduziert werden kann. Auf Wunsch wird zusätzlich mit Satyrs Modell von Kommunikationsmustern das Ausdrucksverhalten intensiver analysiert.
Zielgruppe: selbstreflektierte Menschen, die sich in Gruppen mit hierarchiefreiem Anspruch bewegen

 

 

 

Auf Probe handeln – Improvisationstheaterworkshop

Improvisation im Theater bedeutet, nicht wissen, was geschehen wird. Stattdessen reagieren die Teilnehmenden spontan auf eigene und fremde Impulse. Anstatt wie im Alltag üblich Bedürfnisse und Ideen zu unterdrücken, kommt hier die gemeinsame kreative Energie zum Tragen. „Verrückte“ Dinge können spielerisch, das heißt ohne ernsthafte Konsequenzen ausprobiert  Im überraschenden Wechsel der Ideen entwickelt sich eine begeisternde Dynamik, die Grenzen immer wieder verschiebt. (Auf Wunsch gern speziell zu politischen Themen, zur Entwicklung und Erprobung von Aktionsideen oder gesellschaftlichen Visionen und Utopien.)
Zielgruppe: Menschen mit Lust zu spielen, kreativ zu sein, eigene Grenzen zu erweitern oder spielerisch Ideen zu entwickeln und zu erprobenAussetzer_025_(Foto_Andreas_Lander)

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