Soziale Kompetenz & Kommunikation

***Aktuell können keine Seminare angeboten werden. Aber hier ein Ausblick auf das, was es in drei Jahren wieder geben wird.***

Nonverbale Kommunikation: Präsenz und Ausstrahlung

Aussetzer_072_(Foto_Andreas_Lander)In diesem praktischen Workshop geht es um Präsenz – und zwar die Präsenz vor Gruppen als Moderatorin oder auf Bühnen, z.B. bei Großveranstaltungen oder Demos.
Wie verhalte ich mich authentisch? Wie muss ich Unsicherheit weder verstecken noch überspielen und kann gleichzeitig Menschen erreichen? Wie kann ich meine Botschaften auch mit meiner Körpersprache übermitteln? In aufeinander aufbauenden Übungen wird die Präsenz und Ausstrahlung der Teilnehmenden trainiert. Dabei wird besonders großer Wert auf das eigene Körpergefühl und die Wahrnehmung der Gruppe gelegt.
Zielgruppe: Menschen, die vor Gruppen sprechen (Trainer*innen, Lehrer*innen, Aktivist*innen,…)

 

Paraverbale Kommunikation: Stimme wirkungsvoll einsetzen

Wir alle kennen die Tatsache, dass Kommunikation nicht nur mittels Worten, sondern vor allem auch nonverbal geschieht. Dieses Training widmet sich insbesondere den paraverbalen Aspekten der Kommunikation, also der Stimme und Sprechweise. Stimmübungen dienen dazu sicher und kraftvoll zu sprechen und die eigeAussetzer_008_(Foto_Andreas_Lander)nen Worte an die Gesprächspartner*innen auch wirklich zu senden. Denn nur so können wir andere wirklich erreichen und etwas in ihrem Denken anstoßen. (Auf Wunsch gern mit Übungen zum bewussten und gesunden Einsatz von Stimme zur Vermeidung von Heiserkeit und schwerwiegenderen Stimmproblemen.)
Zielgruppe: Menschen, die vor Gruppen sprechen (Trainer*innen, Lehrer*innen, Aktivist*innen,…) – eignet sich insbesondere auch für FLTI* und Bi-Frauen, da Frauen* häufig so sozialisiert werden, dass sie höher sprechen, als ihre Stimme eigentlich ist

Die andere Seite der Kommunikation – andere wahrnehmen und verstehen

„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war das Alle sitzen auf dem Boden im KreisZuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur recht wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig. Momo konnte so zuhören, dass dummen Leuten plötzlich sehr gescheite Gedanken kamen. Nicht etwa, weil sie etwas sagte oder fragte, was den anderen auf solche Gedanken brachte – nein, sie saß nur da und hörte einfach zu, mit aller Aufmerksamkeit und aller Anteilnahme.“ Andere Menschen sehen, neugierig, unvoreingenommen, ihnen aktiv zuhören haben wir oft verlernt. Oftmals fühlen wir uns nich wirklich gesehen und auch unser Gegenüber fühlt sich missverstanden. Unsere Bewertungen werden daher oft von Vorurteilen und Stereotypen geleitet. Die Workshopteilnehmenden trainieren, sich gegenseitig mit verschiedenen Sinnen wahrzunehmen, insbesondere sich wirklich zu sehen und zuzuhören. In einem zweiten Schritt versetzen sie sich in die Lage ihres Gegenübers und versuchen ihre Wünsche und Ziele nachzuvollziehen. Dabei werden somit wesentliche Komponenten menschlichen Erlebens und sozialen Verhaltens (wieder) erlernt.
Zielgruppe: Menschen, die die spannende Erfahrung machen möchten, wirklich gesehen zu werden und andere empathisch wahrzunehmen um so intensivere Begegnungen zu erleben, fremde Positionen besser zu verstehen und besser zu kommunizieren

Soziales Kompetenztraining

Angelehnt an das empirisch validierte Trainingsprogramm zur Steigerung sozialer Kompetenzen von Hinsch und Pfingsten werden in diesem T10629589_790237820997280_3827274176813133102_nraining drei Ebenen sozialer Kompetenzen gesteigert und auf das politische Handeln übertragen. Die Teilnehmenden üben eigene Rechte durchsetzen, Beziehungen zu gestalten, um Sympathie bitten. Dabei wird ebenfalls reflektiert, welche der drei Handlungsweisen in welcher Situation am ehesten angemessen ist. Mittels Fragebögen zur Selbt- und Sitautionseinschätzung, Rollenspielen und Gruppenfeedback werden die sozialen Situationen (z.B. Beziehungen gestalten in Polit-Gruppen, Rechte durchsetzen gegenüber Polizei usw…) erlebt, Handlungsweisen ausprobiert und reflektiert. (Auf Wunsch mit Videoanalyse.)
Zielgruppe: Menschen, die ein Interesse daran haben, ihre sozialen Kompetenzen zu steigern, insbesondere auch schüchterne Menschen aber auch dominante Menschen, denen es bsw. schwer fällt um etwas zu bitten oder Konflikte auf Augenhöhe zu lösen